Erst probieren, dann studieren

Neuer Zugang für Aushilfskräfte, anschließende Ausbildung ermöglicht einen Verbleib im Finanzamt

Das Brandenburgische Finanzministerium sucht bis zu 26 Aushilfskräfte für die 13 Finanzämter im Land.

Angesichts der bundesweiten Reform der Grundsteuer benötigen die Finanzämter zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Adressdaten von Grundstücken aktualisieren sollen.

Die Ausschreibung für diese 26 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft bis zum 30. Mai, die Tätigkeit soll zum 1. Oktober dieses Jahres aufgenommen werden. Die bis 14. August 2020 befristete Tätigkeit wird mit 2.200 Euro brutto im Monat vergütet. Anschließend beginnen die 26 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 15. August 2020 nahtlos die zweijährige Ausbildung zur Finanzwirtin/zum Finanzwirt. Wer zu Ausbildungsbeginn das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und weitere Voraussetzungen mitbringt, kann die Ausbildung sogar im Beamtenverhältnis absolvieren, die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Angestelltenverhältnis ausgebildet.

„Mit dem Seiteneinstieg kann jede und jeder für sich zunächst herausfinden, ob die Arbeit im Finanzamt das Richtige für einen ist. Die Ausschreibung richtet sich sowohl an den Schulabgänger als auch an die Mutter mit Berufserfahrung, die nach der Elternzeit einen neuen, familienfreundlichen Berufsweg einschlagen will“

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski

Wer sich nach der Tätigkeit für die Ausbildung entscheidet, erhalte während dieser eine gute Ausbildungsvergütung und werde umfassend auf die Tätigkeiten im Finanzamt vorbereitet.